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Puppen für Rochlitz

Puppen

Aufgabenstellung der Semesteraufgabe im 4. Studiensemester war die Entwicklung eines seriellen textilen Produktes für einen Museumsshop.
Dabei mussten verschiedene Problem-stellungen wie die Auswahl des Produktes, die zu verwendende Technik sowie der serielle Gedanke berücksichtigt werden.

Am Anfang stand die Recherche zum Thema Schloss Rochlitz und die Auseinandersetzung mit den dort vorhandenen Putzritzzeichungen.
Der spielerische, frei – künstlerische und kindliche Eindruck der Putzritzzeichnungen gab mir den Anstoß, mich mit Filzpuppen auseinander zu setzen.
Nachdem ich einen ersten Prototyp einer Puppe hergestellt hatte kombinierte ich ihn mit meiner entwickenten Tütenform aus dem 3. Semester.
So entstand die Idee für die Rochlitzer Stülplinge. Auf dem Weg zum seriellen Produkt galt es einige Hürden zu nehmen.
So musste ich mich mit vielen fomal-ästhetischen Aspekten der Stülplinge auseinandersetzen. Wie viele Stulpen passen übereinander? Welche Stulpen lassen sich miteinander  kombinieren?
Wie müssen die Verhältnisse zueinander sein? Welche Farbigkeit gebe ich den Puppen? Welche Teile können austauschbar bleiben um ein interessantes Spiel zu erzeugen?

Die Formentwicklung bestand bei mir meist in der praktischen Erprobung. Durch die besonderen Eigenschaften des Filzes und der sehr speziellen Ästhetik konnte ich die Gestaltung so am Besten beurteilen. Ich habe verschiedene Teile und Stulpen gefilzt, miteinander kombiniert und ausgetauscht. Ebenfalls in meine Entwurfsarbeit einbezogen habe ich die Möglichkeit, mit Motiven aus dem Schloss bedruckte Seide in die Stulpen einzufilzen. Aus dieser Vielzahl von Kombinierungsmöglichkeiten reduzierte ich dann wieder die Möglichkeiten und bin dann zu meinem Endprodukt gekommen. Dies war ein langer Prozess der sich in dem sehr stimmigen Endprodukt wiederspiegelt.

 

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