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Smart Wettbewerb – Gewinn Zuschauerabstimmung

Beim Smartdesign Wettbewerb in diesem Sommer konnte ich den ersten Platz belegen. Bei dem von den Zwickau Arcaden und dem Autohaus Lueg ausgelobten Wettbewerb drehte sich alles um das Designthema „Memphis“. Gestaltet werden sollte ein Smart unter genanntem Thema. Die fünf Besten Entwürfe der Designstudenten der Westsächsischen Hochschule Zwickau wurden mehrere Wochen in den Zwickau Arcaden präsentiert und die Besucher durften über den besten Entwurf abstimmen.

Der so aufgewählte Entwurf wurde umgesetzt und unter den Teilnehmern der Abstimmung verlost.

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Entwicklung Muster für Sofabezüge

Hierbei handelt es sich um die Entwicklung von Mustern für Sofabezüge. Unter Nutzung der Technik des Scherenschnittes entwickelte ich für den BEMZ Design Award verschiedene Dessins. Zurückgreifen konnte ich dabei unter anderem auf die Strukturen der IKAT Weberei aus meinem sechsten Studiensemester. Entstanden sind sehr verschiedene Entwürfe – von dezent bis extravagant.

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Stuhldesign im Projekt T1

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Die Aufgabenstellung im Modul AKS 266 – Projekt T1 bestand darin, ein produktspezifisches Design zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem Praxispartner sollte ein textiler Bezug entwickelt werden, welcher auf dem Produkt der Firma Anwendung findet. Dieser sollte in Stricktechnik umgesetzt werden.
In meinem Entwurfsprozess legte ich vor allem Priorität auf die Verdeutlichung der Funktionen und Besonderheiten des Bürostuhles. Mit dem Einsatz von Linien und unterschiedlichen Strickstrukturen
sollen die vielen Eigenschaften, wie der hochflexible Schulterbereich und die im Lendenwirbelbereich stützende Lehne hervor gehoben werden. Auf dem Weg zur Findung einer optisch aussagekräftigen Gestaltung in Hinblick auf Funktionalität diente mir Sportfunktionskleidung als Inspirationsquelle.

Für mich verkörpert der Entwurf Agilität, Individualiät sowie Sicherheit. Die bewusst gesetzte Linienführung bildet zusammen mit dem Markenzeichen in Form einer roten Ecke das optische Alleinstellungsmerkmal. Das Design im Zusammenspiel mit diversen Colorierungen bietet großes Potential in der Anwendbarkeit auf ein breites Spektrum von Zielgruppen.

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Teilnahme am Weisbach Lab – Workshop in Plauen

Zum Thema: „Atmosphäre im Digitalten Zeitalter“ war ich eine Woche lang mit der Kamera in Plauen unterwegs. Dort lernte ich, zusammen mit 7 anderen Workshopteilnehmern, Atmosphäre zu erkennen und fest zu halten. Am Ende des Workshops zeigte ich in einer Vernissage zusammen mit den anderen Teilnehmern mein persönliches Moodboard zum Thema „Abschied“.

 

Moodboard   Moodboard Ausschnitt

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Puppen für Rochlitz

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Aufgabenstellung der Semesteraufgabe im 4. Studiensemester war die Entwicklung eines seriellen textilen Produktes für einen Museumsshop.
Dabei mussten verschiedene Problem-stellungen wie die Auswahl des Produktes, die zu verwendende Technik sowie der serielle Gedanke berücksichtigt werden.

Am Anfang stand die Recherche zum Thema Schloss Rochlitz und die Auseinandersetzung mit den dort vorhandenen Putzritzzeichungen.
Der spielerische, frei – künstlerische und kindliche Eindruck der Putzritzzeichnungen gab mir den Anstoß, mich mit Filzpuppen auseinander zu setzen.
Nachdem ich einen ersten Prototyp einer Puppe hergestellt hatte kombinierte ich ihn mit meiner entwickenten Tütenform aus dem 3. Semester.
So entstand die Idee für die Rochlitzer Stülplinge. Auf dem Weg zum seriellen Produkt galt es einige Hürden zu nehmen.
So musste ich mich mit vielen fomal-ästhetischen Aspekten der Stülplinge auseinandersetzen. Wie viele Stulpen passen übereinander? Welche Stulpen lassen sich miteinander  kombinieren?
Wie müssen die Verhältnisse zueinander sein? Welche Farbigkeit gebe ich den Puppen? Welche Teile können austauschbar bleiben um ein interessantes Spiel zu erzeugen?

Die Formentwicklung bestand bei mir meist in der praktischen Erprobung. Durch die besonderen Eigenschaften des Filzes und der sehr speziellen Ästhetik konnte ich die Gestaltung so am Besten beurteilen. Ich habe verschiedene Teile und Stulpen gefilzt, miteinander kombiniert und ausgetauscht. Ebenfalls in meine Entwurfsarbeit einbezogen habe ich die Möglichkeit, mit Motiven aus dem Schloss bedruckte Seide in die Stulpen einzufilzen. Aus dieser Vielzahl von Kombinierungsmöglichkeiten reduzierte ich dann wieder die Möglichkeiten und bin dann zu meinem Endprodukt gekommen. Dies war ein langer Prozess der sich in dem sehr stimmigen Endprodukt wiederspiegelt.

 

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Gewinn des Designwettbewerbes

Zum Gewinn des Designwettbewerbes möchte ich hier meine Erläuterung und das entstandene Objekt präsentieren:

Im Modul AKS 264, Experimentelle Oberflächengestaltung III, bestand die Aufgabe für das Matrikel 122981 im Sommersemester 2014, in der Entwicklung des Innovationspreises für die Messe mtex in Chemnitz. Dieser Preis sollte in Zusammenarbeit mit der Stiftungsprofessur für technische Textilien der TU Chemnitz entstehen.
Ergebnis der Semesterarbeit sollte ein überreichbarer Preis/ Pokal sein, welcher dem Gewinner des Innovationspreises auf der Messe übergeben wird. Damit stellten sich für mich einige Bedingungen, die ich bei meiner Gestaltung beachten wollte. Ich wollte ein Optisch ansprechendes Objekt kreieren, welches sinnbildlich für Innovation steht und einen textilen Charakter hält.

Bei der Besichtigung der Stiftungsprofessur in Chemnitz konnte ich einige wichtige Eindrücke für meine Arbeit erlangen. Bei meiner Recherche zum Thema Innovation und Seil kam ich auf den Gedanken, das wichtigste für eine Innovation sind gute Ideen und Durchhaltevermögen. Ich hatte die Idee, ein Gehirn zu visualisieren. Anfangs habe ich mir verschiedene Bilder von Gehirnen angeschaut und dieses auch gezeichnet. Ich musste allerdings feststellen, dass mir die Ästhetik nicht besonders gefiel. In mehreren Experimenten mit dem Material Seil versuchte ich, die Verschlingungen und Windungen der Oberfläche des Gehirnes nachzustellen. Der Gedanke, dass die markanten Hirnfurchen nur entstanden sind, da das menschliche Gehirn im laufe der
Jahrmillionen immer größer geworden ist und im Schädel nicht genug Platz zum ausdehnen hatte, gefiel mir besonders gut.
Nach mehreren Versuchen konnte ich feststellen, dass ich die besten Windungen nachstellen kann, indem ich einen festen Bindedraht in das Seil einführe und es dann biege. Der nächste wichtige Aspekt war die Formfindung. Ich habe verschiedene Proben gebaut und untersucht, in welcher Form die Windungen am Besten zur Geltung kommen. Eine Kugel schien mir dabei eine gute Lösung zu sein. Diese könnte ich auch einem Ring als Sockel Präsentieren und das Schild mit der Aufschrift dort anbringen. Aufgrund des Materials lies sich aber keine perfekte Kugel formen. Es würde immer ungleichmäßig und unrund aussehen. Also suchte ich nach weiteren Lösungen.
Die Kugel, die ich bereits hatte, bearbeitete ich weiter und presste sie unter einer Presse. Das Ergebnis gefiel mir sehr gut. Die Windungen waren immer noch als solche erkennbar und es ist eine interessante 2 Dimensionale Oberfläche entstanden.
Besonderes Augenmerk bei der Gestaltung des Preises habe ich auf eine hochwertige Ästhetik gelegt. Nicht nur eine anspruchsvolle Gestaltung, sondern auch die perfekte Umsetzung ist mir besonders wichtig gewesen. Schließlich sollte das Objekt nicht nur die Fakultät für Angewandte Kunst repräsentieren, sondern auch die TU Chemnitz und die Messe mtex. Deshalb entschied ich mich dafür, die gepressten Windungen zwischen zwei Plexiglasplatten zu pressen und diese in einem Edelstahlrahmen zu präsentieren. Das Objekt würde von allein stehen und ich könnte den Schriftzug auf das Plexiglas gravieren lassen.

Dieses Modul war als Wettbewerb ausgeschrieben, welchen ich gewinnen konnte.

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